Die Dresdner Bank hat schon früh das Potenzial und den besonderen Charme des Bankenplatzes in Luxemburg erkannt. Als 1967 die Dresdner Bank Luxembourg S.A. als Compagnie Luxembourgeoise de Banque S.A. (CLB) gegründet wurde, war sie das erste Tochterunternehmen einer deutschen Bank im Großherzogtum. Das Institut war die erste Nachkriegs-Auslandstochtergesellschaft einer deutschen Bank überhaupt. Diesem Sprung nach Luxemburg folgten bald alle namhaften Kreditinstitute der Bundesrepublik.
Wesentlichen Einfluss hatte dabei die günstige Position Luxemburgs in der EG und vor allem im Euromarkt, die weitgehend auf der liberalen Gesetzgebung beruhte und u.a. in den Mindestreservebestimmungen zum Ausdruck kam. Für die heutige Bedeutung des Bankenplatzes Luxemburgs war somit der 1967 von der Dresdner Bank ausgegangene "Anstoßeffekt" ein maßgeblicher Faktor.![]()

